Beleuchtung: Meine Erfahrungen

In vielen Foren geht es ums Thema Beleuchtung beim Fotografieren. Ich werde euch hier meine Erfahrungen zu den einzelnen Lichtquellen zeigen.

Blitz

Blitze geben im richtigen Moment die richtige Beleuchtung, sofern sie richtig eingestellt sind.

Schon ein paar Jahre zurück beschäftigte ich mich mit dem Aufhellen von Fotos durch Blitzlicht und dem kreativen Einsatz. Mir fiel es ungemein schwer mit dem Blitz richtig umzugehen. Es tauchten viele neue Schwierigkeiten auf. So darf die Verschlusszeit nur so kurz sein, wie es der Blitz schafft, ansonsten gibt es einen schwarzen Bereich im Bild. Der Blitz sorgt auch schnell für harte Schatten und eine unnatürlichen Look, der mir nicht gefiel.

Schnell wurde mir klar, dass es für mich persönlich zu umständlich ist immer den Blitz richtig einzustellen und das ganze Equipment mitzunehmen und ich mich auch nicht derart intensiv mit dem Blitzen beschäftigen mochte.

Dadurch, dass mein Schwerpunkt meiner Fotografie im Bereich Natur-, Tierfotografie und Portraits in der Natur liegen entschied ich mich gegen das Thema Blitz. 

Künstliche Lichtquelle

Da ich mit dem Blitz abgeschlossen hatte und ab und an doch etwas mehr Licht brauche, entschied ich mich für eine Softbox mit Dauerlicht, das dem Tageslicht sehr nahe kommt. 
Für mich war es die bessere Lösung bei zu dunkler Umgebung. Durch den weißen Stoff entsteht ein diffuses Licht, ähnlich wie an einem hellen bewölktem Tag und ich muss nichts einstellen. Lampe an – ausrichten – fertig.

Portrait mit Softbox mit Dauerlicht

Reflektor

Reflektoren sind sehr flexibel einsetzbar. Einziger Nachteil: es braucht eine weitere Person, der diesen hält. 
Der Reflektor wird so gehalten, dass das Licht von der Sonne auf das Model abgestrahlt wird. 

Reflektor verwenden

Mein Reflektor* besitzt 5 verschiedene Flächen.

Weiß

Die weiße Seite hellt Schlagschatten auf. Je näher am Model, desto intensiver. Zu beachten gilt, dass es ab einem gewissen Grad unnatürlich wirken kann, da Licht generell von oben kommt.

Schwarz

Willst du viel Licht einfangen, so dass es nicht mehr auf das Model zurück reflektiert wird, ist diese Seite hilfreich. Das Schwarz schluckt das Licht.

Gold

Diese Seite verwende ich gerne bei einem Herbstportrait mit einem weiblichen Model. Das Licht, das abgestrahlt wird gibt einen warmen weichen Ton auf die Haut. Auch hier gilt es nicht zu übertreiben.

Reflektor mit Goldseite hellt das Gesicht auf 

Auf dem Bild: Bluemchenable.
Besucht sie doch auf Ihrem Blog, YouTube oder Instagram.

Silber

Silber kommt bei männlichen Models gut zur Geltung, da Kontraste erhöht werden und das Bild einen kühlen Ton bekommt.

Weiß lichtdurchlässig

Wenn du doch in der Mittagssonne ein Portrait aufnimmst ist der Reflektor ohne Überzug sehr hilfreich. Die weiße Fläche ist lichtdurchlässig und lässt auf dem Model ein diffuses Licht ohne harte Schatten entstehen. Gehalten wird der Reflektor zwischen Sonne und Model. 

Reflektor als Diffusor
Reflektor als Diffusor

Natürliches Licht

Mein Favorit ist das natürliche Licht. Die meiste Zeit fotografiere ich nur mit dieser Art von Beleuchtung. In der Landschaftsfotografie gestaltet es sich als schwierig künstliche Lichtquellen zu verwenden.

Am Morgen lässt sich mit diesem Licht eine wunderbare Stimmung einfangen. Gerade im Herbst mit Nebel und einem schon fast mystischem Licht lassen sich tolle Natur und Tierfotos aufnehmen.

Portraits schieße ich gerne Richtung Abend, da der goldene Ton der untergehenden Sonne fantastisch auf der Haut aussieht.
Auch lassen sich zu dieser Tageszeit tolle Gegenlichtaufnahmen erstellen.

Gegenlichtaufnahme

Die Mittagssonne, in der ich leider sehr oft am fotografieren bin macht es doch recht schwer saubere Aufnahmen zu bekommen. Durch das harte Licht kommen Bilder oft nicht gut raus. Toll, wenn der Tag dann bewölkt ist und das diffuse Licht keine harten Schatten zeigt.


Wie sind deine Erfahrungen im Thema Beleuchtung? Welche Leuchtquellen sind deine Favoriten und wie verwendest du sie? Schreib es mir doch in einem Kommentar.

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