So schützt du deine Kamera richtig.

Meine Kamera ist auf jeder kleinen Reise dabei. Ab und an auch nur in meiner Handtasche. Was ich mache um sie zu schützen zeige ich dir hier.

Druck

Bei meiner Kuba-Reise hab ich mir durch Druck eines anderen in meinem Rucksack befindlichen Objekts mein Display leider kaputt gemacht. Das Ende vom Lied war ein Haufen Geld, das ich für die Reparatur dessen in die Hand nehmen musste und konnte während des ganzen Urlaubs die Bilder nur durch den Sucher anschauen (zum Glück hat meine Sony* zwei Displays). 

Daraus habe ich gelernt. Die Kamera wir nun die meiste Zeit im Fotorucksack transportiert. Wenn ich sie in der Handtasche habe, ist auf jeden Fall ein dickes Tuch oder sogar der Einsatz des Kamerarucksacks um die Kamera. Sie wird ganz oben mit dem Display nach oben gelagert und die Tasche nicht auf dem Boden abgestellt.
Zusätzlich habe ich noch eine Glasfolie über dem Display.

Staub

Meine Kamera bekommt einiges an Staub ab. Sie steckt es gut weg, da ich diese 3 Grundregeln beachte:

1. Wechsel niemals dein Objektiv in einer staubigen Umgebung.

Wenn um dich viel Wind herrscht und / oder du vielleicht sogar noch am Sandstrand fotografierst, überlege dir vorher, was für ein Objektiv am sinnvollsten ist. Durch Wind kann ganz schnell Sand oder anderer Staub auf den Sensor kommen. Das gibt unschöne Flecken im Bild. Diese selbst zu entfernen ist nicht immer einfach und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass du Kratzer auf dem Sensor hast. Besser zum Fotoladen deines Vertrauens geben, diese bieten das Reinigen oftmals an. Wenn nicht, dann direkt zum Hersteller.

2. Wenn deine Kamera staubig ist, darf sie auch gerne geputzt werden

Klingt erstmal logisch, klar. Ich verwende ein recht günstiges Putzset*, von dem ich nur drei Dinge benutze (die anderen sind eher nicht zu gebrauchen) und ein nasses Brillenputztuch. Ein trockenes weiches Tuch habe ich sonst immer dabei, falls die Linse etwas Staub abbekommt.

Der weiche und härtere Pinsel und der Blasebalg des Putzsets reichen für mich vollkommen um Staub außen von der Kamera zu entfernen. Der Blasebalg hat den Vorteil, dass dir die Puste beim Putzen nicht ausgeht und die Feuchtigkeit vom Atem deiner Kamera nicht schadet. 

3. Aufbewahrung der Kamera bei Nichtgebrauch

Wenn deine Kamera daheim ist und sie nicht benutzt wird, dann mach sie doch in die Tasche oder in einen Schrank, in dem ihr Staub nichts anhaben kann.

Nässe

Nicht jede Tasche ist so dicht, wie es angegeben ist. Ich habe immer einen Gefrierbeutel dabei, falls es doch zu regnen beginnt. So muss ich mir bei Regen keine Gedanken um die Kamera machen.

Schlechtes Wetter

Kälte

Zum Thema Kälte habe ich im Blogbeitrag von letzter Woche geschrieben, dass die Kamera das ganz gut wegsteckt, wenn die Wechselakkus nah am warmen Körper getragen werden und die Kamera langsam an die Kälte und später auch langsam an die Wärme wieder gewöhnt wird. Plötzliche Temperaturänderungen im Betrieb mag sie auf keinen Fall. Das kann zu Fehlfunktionen, Kondenswasser und womöglich Rost, Schimmel und Pilzen führen.

Fotografieren bei Kälte

Hitze

Mit extremer Hitze hatte ich beim Fotografieren noch keine Berührungen. Deshalb lass ich diesen Punkt aus. Hast du mit schon Erfahrungen gemacht, in der es wichtig war die Kamera vor Hitze zu schützen? Schreib es mir doch in die Kommentare.

Verwandte Beiträge

Facebookrss

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.