Instagram

Game of Tones III – Wie ich den Instagram Thron (noch) nicht bestieg

Es ist schon eine Zeit her als ich meinen letzten Blog Artikel herausgebracht habe. Wie geht es nun weiter mit meinem neuen Instagram Account? Was mache ich um meinen Account aufzubauen?
Schon oft kam die Frage, was ich mache um Reichweite aufzubauen. Hier meine Erfahrungen.

Einheitliche Bearbeitung

Als Erstes entschied ich mich meine Fotos ähnlich zu bearbeiten. Das ergibt im gesamten einen einheitlichen Look und beruhigt den ganzen Feed etwas.
Ich komme aber immer noch nicht vom Schachbrettmuster weg, die Art wie ich meinen Feed anordne. Für mich hat es den Vorteil, dass ich langsam ohne harten Cut in neue Farbpaletten übergehen kann, wie beispielsweise vom Herbst zum Winter.

Content ist King

Ich versuche Bilder zu verwenden, bei denen ich mir recht sicher bin, dass sie meine Follower und potentiellen Follower mögen (was nicht heißt, dass ich sonst keine anderen Arten von Fotos mache). Wenn mir selbst ein Bild nur wenig gefällt, lade ich es nicht hoch.
Ich verfolge inzwischen den Ansatz: lieber kein Bild als ein schlechtes.

Warum dieser Ansatz? Nun ja, Ziel ist es Reichweite aufzubauen. Der Instagram Algorithmus reagiert darauf, wie gut das Bild bei deinen Followern ankommt und zeigt es dann auch ausserhalb deiner Community. Wenn deine Community schon von dem Bild gelangweilt ist, warum sollten es mehr Personen noch sehen?

Hashtag Recherche

Vor dem Posting nehme ich mir Zeit Hashtags zu recherchieren. Ich verwende eine mobile App und schlicht und einfach Instagram. Da ich meinen Feed vorplane, damit mein Schachbrettmuster aufgeht, kann ich auch schon die passenden Hashtags einsetzen und diese bis zum Posting speichern.

Bei der Recherche achte ich darauf, dass die Beiträge unter diesem Hashtag unter 800’000 sind. Wenn es mehr sind ist es unheimlich schwierig dort länger sichtbar zu sein.

Ich versuche auch ortsbezogene Hashtags zu verwenden, sowie welche, die das Bild gut beschreiben und Hashtags, die von Feature Seiten verwendet werden.

Ortsangabe

Genaue Orte gebe ich nur selten an. Angenommen ich poste Schloss Neuschwanstein, dann ist es sonnenklar, welches Motiv da zu sehen ist und welcher Spot. Somit verwende ich die genaue Angabe. Beim Wandern verwende ich oft das weitläufige Gebiet und meistens, gerade bei Makroaufnahmen und Tierfotografien, nur eine allgemeine Angabe des Landes in dem ich die Aufnahme aufgenommen habe. Gründe hierfür ist die Zunahme der gleichen Motive vom selben Spot und oftmals die Unachtsamkeit gegenüber der Natur und Umwelt.

Jedoch lass ich die Ortsangabe nie weg, da sich dies wohl negativ auf das Ranking auswirkt. Das kann ich aber nicht genau belegen oder widerlegen.

Follow / Unfollow

Spaß, mach ich immer noch nicht. Es gibt zwei Gründe: 1. ich bin faul und ohne Bot ist das zu anstrengend. 2. auf Dauer ist diese Strategie wenig nachhaltig.

Was ich mache: inaktive Ghostfollower von Zeit zu Zeit entfernen und entfolgen, denn das schädigt die Engagement Rate.

Engagen

Engagen

Engagen

Genau, engagen ist einer der wichtigsten Faktoren. Und ja, das ist Arbeit, sobald keine Bots verwendet werden.

Ich merke oft, dass ich einen kleinen Push bekomme, wenn ich wieder ein Tag frei habe und viel Zeit in Instagram stecke, also liken, kommentieren und eben interagieren. Im Gegenzug dazu werden viele Personen auch etwas zurückgeben, sei es ein oder mehrere Likes oder Kommentare.
Das pusht dich wieder und dein Account wird bekannter.

Ich höre nun mit dem neuen Account öfters: warum hast du so viele Kommentare? Ich habe mir vorgenommen, dass ich bei fast jedem, der kommentiert, zurück kommentiere (bei der aktuellen Menge an Kommentaren ist das noch machbar). Das merken sich diejenigen oft und kommentieren immer wieder. So entsteht eine gewisse Bindung. Es ist eben ein soziales Netzwerk.

Sozial sein

Wo wir schon zum letzten Punkt kommen: Sei sozial! Natürlich funktioniert es bei manchen auch obwohl sie null aktiv auf dem Netzwerk sind, allerdings hat dies dann meistens andere Gründe und sie wollen meistens gar nicht wirklich aktiv sein.

Wenn du wirklich eine Community aufbauen möchtest, musst du zwangsläufig mit ihr interagieren. Ich mache das recht gerne und habe so schon so viel Wertvolles aus den Gesprächen unter Kommentaren und per DMs mitgenommen und auch schon viele tolle Personen getroffen. Die ein oder andere Freundschaft ist sogar dadurch entstanden.

Doch: der Weg bis zum Gipfel ist noch weit, aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin.

Funktionieren diese Techniken bei dir auch? Schreibe mir doch hier einen Kommentar, eine E-Mail oder eine DM auf Instagram. Vielleicht hast du ja noch andere Methoden um Reichweite zu generieren.


Leider bin ich noch nicht auf dem Stand von 1000 Follower. Nicht aufgrund des Algorithmus, sondern aufgrund zu wenig investierter Zeit meinerseits. Aktueller Stand: 723 Follower (14. August 2019)

Ninjalitics

Verwandte Beiträge

Facebookrssinstagram

2 Gedanken zu „Game of Tones III – Wie ich den Instagram Thron (noch) nicht bestieg

    1. Lieber Bernhard,
      Danke für deinen Kommentar.
      Ich habe fest vor wieder mehr zu schreiben.
      Ich habe eine Artikel aktuell fast fertig.
      Gibt es Themen an denen du besonders interessiert wärst?
      Liebe Grüße Katharina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.