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Game of Tones I – Wie ich den Instagram Thron nicht bestieg

Normalerweise schreibe ich in meinem Blog meist nur über Fotografie, allerdings ist das bei mir immer sehr eng mit Instagram geknüpft. Ich zeige dir meine Erfahrung mit dem Netzwerk im Bereich der Landschaftsfotografie.

Vorgeschichte

Meine Wachstumsrate ist ziemlich im Keller. Das ist keine Überraschung, wenn ich dir nun gleich erzähle, was ich alles gemacht habe.

Follow everyone!

Ziel ist es soviel Follower wie möglich zu bekommen, das ist jedem klar. Was mir am Anfang nicht bewusst war, dass es um aktive Follower geht. So folgte ich jedem munter darauf los. Das Ende vom Lied war, dass ich extrem vielen folgte, deren Bilder ich gar nicht sehen wollte und mein Homefeed furchtbar aussah. Kurze Zeit setzte ich sogar einen Bot dazu ein, was das ganze noch verschlimmerte.

Ich musste weg davon und entschied mich für einen anderen Weg.

Engagement Gruppen

Mein nächster Schritt war es in Engagement Gruppen zu gehen. Es gab verschiedene: in manchen folgte man allen Mitgliedern und in anderen nicht. Unabhängig davon gab es durch jede Gruppe ein kleiner Push.

Nachdem gepostet wurde wird der Link in die Gruppe gestellt und alle kommentieren und liken so schnell wie möglich. Wenn die Gruppe nur für dich relevante Inhalte hat ist das super, aber dieses Engagement könnte man dann genauso gut über den Homefeed geben, da man den Personen sowieso folgt.
Wenn die Gruppe aus Inhalten besteht, die dich einfach nicht interessieren, wird es mühsam.

Nach einiger Zeit war mir das alles zu viel Aufwand und ich entschied mich dazu aus den Gruppen auszusteigen. Die Leute, die dort engagen sind auch meistens nicht an deinem Inhalt interessiert, sondern nur daran, dass ihr Account auch Aufmerksamkeit bekommt. Genauso habe ich alle Accounts entfolgt, deren Inhalt mich nicht interessiert.

Zu Engagement Gruppen kann ich aber auch sagen, dass ich ein paar treue Follower dazugewonnen habe, deren Content auch mich wirklich interessiert und mit denen ich auch noch jetzt Kontakt halte.

Einheitlicher Feed

Im Laufe der Engagement Gruppen bekam ich Interesse an einem einheitlichen Feed und probiere da auch manches aus. Nun muss jedes Bild für mich ein einer sinnvollen Reihenfolge sein. Ich kann sehr viel Zeit damit verbringen meinen Feed zu planen und habe auch Spaß daran.

Ob es Auswirkungen auf neue Follower hat kann ich leider nicht sagen. Aber ich achte doch auf eine gewisse Ästhetik beim Feed und den Bildern.

Abschließend kann ich sagen, dass die oberen Versuche zwar zu immerhin fast 4000 Followers führten, wovon aber letztendlich nur ca. 1000 aktiv sind. Wie es weiter geht, erfährst du im nächsten Teil.

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4 Gedanken zu „Game of Tones I – Wie ich den Instagram Thron nicht bestieg

  1. Genial! 😉 Ich kann dem nur zustimmen und allzu gut nachvollziehen. Ein Feed voller Posts, die mich nicht interessieren, weil man ja jedem folgt. Oder Engagement Gruppen, wo man zu einem Engagement „gezwungen“ wird, was aber größtenteils wirklich nicht meinem Geschmack entspricht. Finde aber trotzdem toll, dass wir uns so gefunden haben. 🙂
    Ich finde den Schritt mit dem neuen Profil absolut mutig und bewundernswert. Und wünsche dir dafür alles Gute! 🙂
    Und super amüsanter Blogpost! 🙂
    Liebe Grüße aus Wien,
    Carina

    1. Hi Carina, dein Kommentar freut mich ja sehr ja genau. Einige sind aus den Engagement Gruppen wirklich geblieben, aber vor allem weil mir der Content gefällt und aber auch die Personen dahinter sympathisch sind.
      Vielen Dank, ich gebe mein Bestes beim neuen Profil
      Liebe Grüße von Bodensee
      Katharina

    1. Hi Steffi,
      Meine Antwort hat es irgendwie nicht übernommen.
      Danke für deinen Kommentar.
      Ja ich verwende Instagram recht gerne muss ich sagen, da ich die Plattform als Herausforderung sehe.
      Trotz der recht oberflächlichen Erscheinung habe ich tolle Fotos und damit auch Inspirationen für meine entdeckt.

      Deinen Post habe ich schon gelesen, den finde ich auch sehr gut beschrieben.

      Generell bin ich der Meinung, dass das Netzwerk auch gerne etwas ehrlicher werden darf. Habe gestern einen Beitrag über Influencer gesehen. Da war die Rede von einer, die für ein „perfektes Foto“ 4 Tage lang nichts richtiges gegessen hatte. Sowas geht durchaus zu weit. Warum man da mit macht ist mir dann doch schleierhaft… Da bin ich lieber in der Landschaftsfotografie auf Instagram unterwegs. Da weiß ich meistens was mich erwartet
      Liebe Grüße Katharina

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