Gastbeitrag

Gastbeitrag: 10 Fragen an Steffi von Steflei Fotografie

Heute stelle ich dir Steffi von Steflei Fotografie vor. Ich sehe doch einige Parallelen zwischen uns 😉
Meinen Beitrag findest du auf ihrem Blog.

Liebe Steffi, wer bist du? Stell dich doch kurz den Lesern vor.ï»ż

Ich bin Steffi, 36 Jahre jung und wohne mit meinem Partner und meinem Sohn in Ostsachsen in einem kleinen Dorf. Mein grĂ¶ĂŸtes Hobby ist die Fotografie. Ich fotografiere schon seit 2006 und konnte deshalb viele Erfahrungen sammeln. Beruflich arbeite ich als Lehrerin an einer Berufsschule.

Warum hast du deinen Blog gestartet?

Ich habe schon lange eine eigene Facebook-Fanpage Steflei Fotografie. Das Problem dort ist allerdings, dass BeitrĂ€ge nach ein paar Monaten quasi unsichtbar werden. Außerdem ist man abhĂ€ngig von der Reichweite, die einen Facebook auferlegt. Auf meinem Blog lassen sich Ă€ltere BeitrĂ€ge durch Kategorien und das Archiv viel leichter wieder finden. Zudem werden meine Follower per Mail ĂŒber meine neuen BeitrĂ€ge informiert. Wer sich also fĂŒr meine Artikel interessiert, bekommt auf alle FĂ€lle auch eine Benachrichtigung. Ich bin also nun deutlich unabhĂ€ngiger.

Hattest du damals ein Ziel?

Ja, mein Ziel war es, anderen Hobbyfotografen einfache Tipps zu geben. Man wird als AnfĂ€nger der Fotografie heutzutage ĂŒberschĂŒttet mit Informationen. BĂŒcher, YouTube, Facebook und so weiter. Da verliert man schnell den Überblick und erliegt vielleicht den Versuchungen der Werbeindustrie. Am Ende hat man dann die neueste und teuerste Kamera. Wie der manuelle Modus funktioniert, hat man aber immer noch nicht verstanden. Ich habe das Ziel, leicht umsetzbare Fototricks und Tipps zu geben, ohne zu viel technisches Blablabla. Ich denke, das Ziel verfolge ich immer noch. ZusĂ€tzlich gibt es aber auch immer mal einen Reisetipp, ein Rezept oder einen Artikel ĂŒber das Bloggen. Was mich halt gerade bewegt.

Was ist deine liebste Jahreszeit um zu fotografieren und warum?

Es gibt fĂŒr mich keinen absoluten Favoriten, da man immer tolle Motive finden kann, wenn man es wirklich will. Am meisten mag ich dann aber doch den FrĂŒhling. Ich liebe die Makrofotografie. Wenn die FrĂŒhblĂŒher durch den Boden brechen und die Insekten wieder zu sehen sind, ist es um mich geschehen! Dann glĂŒht die Speicherkarte. Hihi.

Welche FotoausrĂŒstung hast du bei dir? Ich habe die Canon 800D gesehen. Was muss auf jeden Fall immer mit?

Richtig, ich habe eine Canon 800D. Es ist eine Einsteigerkamera, die mir aber absolut reicht. Sie ist schön leicht, da ich sehr kleine HĂ€nde habe. Auf jeden Fall immer mit (neben Akku und Speicherkarte) muss mein Tamron 90mm als Makroobjektiv. Gerne nutze ich aber auch alte analoge Objektive vom Flohmarkt. Die bestechen durch ihre tollen Bokehs. Wenn ich auf Reisen bin, habe ich ein Sigma 18-200mm. Das deckt dann einen großen Brennweitebereich ab und ich muss nicht dauernd das Objektiv wechseln. Ich gebe zu, ich schleppe immer einen großen schweren Rucksack mit, weil ich fĂŒr alle EventualitĂ€ten vorbereitet sein möchte. Da sind dann beispielsweise auch eine Glasfotokugel und eine Rettungsdecke als Reflektor dabei.

Was fĂŒr Orte muss man unbedingt (als Fotograf) gesehen haben?

Das ist aber eine schwierige Frage! Ich mache sehr viele Fotos in meinem Garten. Von daher: Fotos sind fast ĂŒberall möglich! Ein absolutes Highlight fĂŒr mich war der Besuch vom Mont St. Michel in der Normandie. Dort kommt man sowohl als Architekturfotograf, als auch als Landschaftsfotograf voll auf seine Kosten. Der Besuch dort hat mich absolut beeindruckt!

Wie gehst du bei Makrofotografie vor?

DarĂŒber habe ich schon mehrere Artikel geschrieben. Ich schnappe mir mein 90er Tamron und gehe mit meinem Motiv auf Augenhöhe. Meistens liege ich also auf dem Boden. Dann wĂ€hle ich ohne Autofokus den Bereich, den ich scharf abbilden möchte. Bei Insekten also die Augen und bei Blumen die StaubgefĂ€ĂŸe. Der Autofokus der Kamera ist nĂ€mlich bei Nahaufnahmen hĂ€ufig irritiert und stellt nicht den gewĂŒnschten Bildausschnitt scharf. Dann drĂŒcke ich ab, nicht ohne vorher zu kontrollieren, ob ich auch einen hĂŒbschen Hintergrund habe. Hier habe ich beispielsweise beschrieben, wie ich helle Blumen fotografiere: Helle Blumen fotografieren

Was ist dein wertvollster Tipp fĂŒr die Fotografie?

Fotografiere! Es nĂŒtzt nichts, stĂ€ndig nur das Netz leer zu saugen. Man kann ĂŒberall so viel lesen. Wenn man es aber nie bewusst ausprobiert und seine Kamera kennen lernt, dann wird man auch kaum Fortschritte erzielen. Man lernt so viel durch die eigenen Fehler. Aber man muss sich auch trauen, welche zu machen.

Bearbeitest du deine Bilder? Wenn ja, wie bearbeitest du deine Bilder?

NatĂŒrlich. Da ich in RAW fotografiere, muss ich sie ja entwickeln und bearbeiten. Die Bildbearbeitung entspannt mich total! Sie ist quasi eine Art Meditation fĂŒr mich. Ich nutze dazu allerdings nicht Lightroom und Photoshop. Ich habe den Silky Pix Developer, um die Raw-Dateien zu entwickeln. Danach geht es weiter mit der Gratis-Software Gimp. Picmonkey nutze ich auch sehr gerne.

Wenn du dir egal was wĂŒnschen dĂŒrftest, was wĂ€re das?

Allgemein betrachtet unerschöpfliche Gesundheit fĂŒr mich und alle, die ich liebe! Auf die Fotografie und den Blog bezogen habe ich verschiedene unausgereifte WĂŒnsche. Ich trĂ€ume gerne vor mich hin. Also da wĂ€re zum Beispiel eine eigene Ausstellung oder die Arbeit als selbststĂ€ndige Fotografin denkbar. Da ich aber auch den Social Media Bereich sehr liebe, könnte ich es mir auch vorstellen, kleine Unternehmen dahingehend unter die Arme zu greifen und zu coachen. Es gibt so viele Firmen da draußen, die tolle Produkte und Dienstleistungen anbieten, aber man nimmt sie kaum wahr, weil sie sich kaum zeigen. Das finde ich mega schade.


Ich bedanke mich bei Steffi ganz herzlich fĂŒr diese tolle Idee. Hat mir extrem viel Spaß gemacht.
Weitere interessante Themen findest du auf ihrem Blog Steflei Fotografie.

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2 Gedanken zu „Gastbeitrag: 10 Fragen an Steffi von Steflei Fotografie

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